Trennungsunterhalt

Wenn Sie nach der Trennung von Ihrem Ehepartner Ihren Lebensunterhalt nicht alleine  bestreiten können, haben Sie einen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Die Höhe orientiert sich an den ehelichen Lebensverhältnissen und dem verfügbaren Einkommen sowie dem Umstand, ob noch andere Unterhaltsberechtigte, wie z.B.  gemeinsame Kinder vorhanden sind.

Als Fachanwältin für Familienrecht weiß ich, in welchem Umfang Sie rechtlich verpflichtet sind, für Ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen oder ob Sie Unterhalt verlangen können b.z.w. zahlen müssen.Ich berechne den zu zahlenden Unterhalt.Die Höhe hängt u.a. davon ab, ob Sie auch unterhaltsberechtigte Kinder haben.

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt endet  mit Rechtskraft der Ehescheidung. 

 

Nachehelichher Unterhalt

Der nacheheliche Unterhalt regelt den Ehegattenunterhalt nach der rechtskräftigen Scheidung.

Als Fachanwältin für FamiIienrecht berate ich Sie darüber, ob und wie lange ein nachehelicher Unterhaltsanspruch besteht. Wesentliche Kriterien hierfür sind die Dauer der Ehe und und die Aufgabe der Berufstätigkeit infolge der Kindererziehung.

Je nach Interessenlage erörtere mit Ihnen, wie der nacheheliche Unterhalt begründet oder abgewehrt werden kann.

 

Kindesunterhalt

Elternpflichten enden naturgemäß nicht mit der Trennung - und oft nicht einmal mit der Volljährigkeit des Kindes-. 

Ich ermittle für Sie, ob und in welcher Höhe Sie Unterhalt leisten müssen bzw. beanspruchen können. Dazu zählen auch die Möglichkeiten der Festsetzung und Vollstreckung bzw. Abwehr solcher Ansprüche.

Als Fachanwältin für Familienrecht kann ich Ihnen sagen, wie das zugrunde zu legende Einkommen ermittelt wird.


Düsseldorfer Tabelle

Neue Düsseldorfer Tabelle 2015 - weniger Geld für Unterhaltsberechtigte

Am 01.01.2015 ist die alle zwei Jahre überarbeitete neue „Düsseldorfer Tabelle“ erschienen. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf, bezogen auf zwei Unterhaltsberechtigte, aus. Wenn mehr oder weniger Unterhaltsberechtigte vorhanden sind muss das bei der Berechnung des Unterhaltes berücksichtigt werden.

Verändert haben sich lediglich die Selbstbehaltsbeträge, d.h. die Beträge, die dem Unterhaltsschuldner zum eigenen Lebensunterhalt verbleiben müssen. Gegenüber minderjährigen Kindern und volljährigen Schülern darf der berufstätige Unterhaltspflichtige nunmehr 1080,- € mtl. anstatt vorher 1000,- € für sich behalten. Gegenüber anderen volljährigen Kindern beträgt der Selbstbehalt 1300,- €, gegenüber dem getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten1200,- €.

Somit ist in vielen Fällen. der Unterhalt neu zu berechnen.

 

Das hat zur Folge, dass die öffentlichen Kassen in größerem Umfang gefragt sind, die entstehende Lücke bei den Unterhaltsberechtigten zu decken.


Im Jahr 2016 wird mit einer Anhebung der Freibeträge und damit mit einer Anhebung der Unterhaltssätze gerechnet.

 

Stephanie Ersfeld-Friedenstab                                                                                                               Fachanwältin für Familienrecht